Innovative Bildung für die Kompetenzen von morgen!

Fee- Development: Find employees efficiently

Dieses Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

https://esf.brandenburg.de/esf/de/

https://europa.eu/


Innovative Fachkräftesicherung für den Pflegebereich aus einer Hand

Entwicklungsprojekt im Rahmen der sozialen Innovationen

 

 

Das Projekt FEE Development befasst sich mit dem Spannungsfeld von: regionalem Bedarf an Pflegekräften und realen Chancen für kleine und mittelständische Pflegeeinrichtungen, die diesen Bedarf auch mit zugezogenen Menschen decken wollen.


Wir  wollen im Projekt:  

1.           Neue, detaillierte Informationsbasis

Wir werden im ersten Teil zwischen 20 und 30 kleine und mittlere, regionale Pflegeeinrichtungen befragen, um nicht nur ihren Arbeitskräftebedarf zu ermitteln, sondern auch welche realen Möglichkeiten sie haben, ausländische Fachkräfte zu integrieren.  

Wir ermitteln die gewünschte Fachlichkeit und verbinden dies mit den vorhandenen Bildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Gleichzeitig ermitteln wir auch das Maß der finanziellen Mittel, die die Firmen bereit sind, in diesen Prozess zu stecken.  

Parallel werden wir mit einer Trägergesellschaft unmittelbar zusammenarbeiten und in mindestens 4 weiteren Beschäftigungsgesellschaften die Voraussetzungen ermitteln, diese Dienstleistung für die kleinen und mittleren Pflegeeinrichtungen zu implementieren.  

Zusätzlich werden in der Region LDS, insbesondere im berlinnahen Raum und im Raum Cottbus Fakten ermittelt, die eine mittel und langfristige „Bindung“ an die Firmen ermöglicht und die „Anziehungskraft“ des Berliner Arbeitsmarktes verringern. 

2.           Ganzheitlicher Ansatz

Im Projekt wird ein umfassender ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der maßgeschneidert für die jeweilige Region und mittlere und kleine Pflegeeinrichtungen ist. Damit unterscheiden wir uns deutlich z.B. von solchen Bundesinitiativen wie die DeFa oder die ZAV. Wir stellen uns aber nicht gegen diese schon vorhandenen Strukturen, sondern wollen sie sinnvoll ergänzen. Neben der üblichen fachlichen und sprachlichen Akquise und Entwicklung von Fachkräften wird im Projekt die soziale und kulturelle Integration verfolgt und bereits in der Akquise Phase von dieser Richtung her gedacht.  

3.           Know-How für Arbeitsförderstrukturen

Durch die zielgerichtete Aufbereitung der Verfahren und Kontakte für Strukturen der Arbeitsförderung, erhalten diese auf der Basis ihres bisherigen Knowhows die Chance auf ein neues und nachhaltiges Standbein, welches der Flächenstruktur des Landes Brandenburg spezifisch gerecht wird. Die Vernetzung zwischen Pflegebranche und Akteuren des Arbeitsmarkes wird verdichtet.

4.           Praxisverbund auf regionaler Ebene

Der in anderen Bereichen schon vorhandene Praxisverbund von Behörden, Institutionen, Trägern und KMU wird auf die Gewinnung von ausländischen Pflegekräften transformiert. (Botschaften, Ausländerbehörden, Anerkennungsstellen, Beratungsnetzwerke mit den Trägern, KMU, MitarbeiterInnen Pflegedienstleister)  

5.           Regionalisierung und handlungsorientiert

Als regionale Ergänzung und „Präzisierung“ der bundesweit und brandenburgweit agierenden Strukturen werden die Möglichkeiten dieser aufgegriffen, in einer „Hand“ gebündelt und nutzbar für die KMU aufbereitet.  

Im ersten Monat des Projektes haben wir die Kontakte zu unseren Partnern intensiviert und die inhaltliche und organisatorische Vorgehensweise noch einmal abgestimmt.  

Dazu wurden Abstimmungsgespräche mit dem Fachministerium und der WFBB geführt. Im Ergebnis stehen nun die Methodik und der Inhalt der Befragung (siehe Punkt 1) 

Die Kontaktaufnahme mit der regionalen Initiative der Kommunen im Süden Brandenburgs, war aufgrund der Corona-Belastung der Verwaltungen nur eingeschränkt erfolgreich. Es gab eine gegenseitige Information aber eine echte Aufnahme der Arbeit wurde erst für Ende Februar in Aussicht gestellt.  


Das Projekt ist seit dem 30.6. beendet.

Wir haben während des Projektes erheblich mit den Widrigkeiten der Coronapandemie zu kämpfen gehabt. Über weite Teile nur virtuelle Gespräche, Termine bei Pflegeeinrichtungen, Institutionen und öffentlichen Einrichtungen, die immer wieder verschoben werden, um dann gänzlich auszufallen, Mitstreiter, die in existenzielle Nöte kommen und mit dem Projekt kaum arbeiten konnten, usw.

Trotzdem ist es uns gelungen in die Idee, die wir mit dem Start des Projektes hatten, Leben zu bringen. Wir haben interessante und aussagekräftige Erkenntnisse sammeln können, wenn auch nicht immer an der Stelle, die wir zu beginn vermuteten.

Corona verhinderte sowohl eine Kick-Off als auch eine Abschlussveranstaltung. Dies wird aber dem Ergebnis nicht schaden.

Die nächsten Wochen sind nun mit der Endfassung unserer Unterlagen gefüllt. Sobald diese vorliegen, werden Sie hier, wie gewohnt veröffentlicht.

Und eigentlich geht die Arbeit jetzt erst los….